Am Morgen des 28. Februar eskalierte die Lage im Nahen Osten dramatisch, als Israel und die USA gemeinsame Militärschläge gegen Iran durchführten. Die Angriffe zielten auf Raketendepots, Luftverteidigungsanlagen und strategische Ziele in der Nähe von Regierungsgebäuden in Teheran und anderen iranischen Städten ab. Berichten zufolge wurde auch der Amtssitz des iranischen Staatsoberhauptes getroffen. Die Angriffe, die im Gegensatz zu früheren Konflikten am Morgen stattfanden, führten zur Aufforderung an die Bevölkerung Teherans, die Hauptstadt zu verlassen, was zu Staus und geschlossenen Geschäften führte. Ärzte und medizinisches Personal wurden in Bereitschaft versetzt, während die Ungewissheit über das Schicksal hochrangiger iranischer Führer zunahm.
Die Rechtfertigung für die Angriffe kam von Israels Ministerpräsident Netanjahu, der die Existenzbedrohung durch Irans Atom- und Raketenprogramm hervorhob. US-Präsident Donald Trump nannte die Operation “Epic Fury” und betonte Irans langjährige Gefahr, gescheiterte Atomverhandlungen und die Notwendigkeit, Iran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern und dessen militärische Schlagkraft zu vernichten. Trump rief zudem das iranische Volk zum Umsturz des Regimes auf. Als direkte Reaktion darauf feuerten die iranischen Streitkräfte Gegenschläge auf vier US-Militärstützpunkte in der Region, darunter Al-Udeid in Katar und die US-Flotte in Bahrain, sowie auf Ziele in Israel und dem Westjordanland, was dort zu wiederholtem Luftalarm führte.
Inmitten der Eskalation gab es Spekulationen über das Schicksal der iranischen Führung. Während der Palast von Ayatollah Chamenei Berichten zufolge zerstört wurde, erklärte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi, Chamenei sei am Leben und an einem sicheren Ort. Araghtschi spielte den Verlust von “ein paar Kommandeuren” herunter, während über das Schicksal des iranischen Staatsoberhaupts weiter gerätselt wurde. Aus Iran wurde zudem der gezielte Angriff auf eine Mädchenschule gemeldet, bei dem tragischerweise 57 Zivilisten ums Leben kamen, eine Zahl, die zunächst nicht unabhängig bestätigt werden konnte. In Israel gab es Berichte über einige Verletzte.
International lösten die Ereignisse Besorgnis aus. Der UN-Sicherheitsrat wird zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen, angefordert von Frankreich und Bahrain. UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte die Eskalation scharf und forderte alle Parteien zur sofortigen Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Bundeskanzler Friedrich Merz tauschte sich mit Netanjahu, dem französischen Präsidenten Macron und dem britischen Premierminister Starmer aus. In einer gemeinsamen Erklärung betonten Deutschland, Frankreich und Großbritannien ihre Forderung nach Wiederaufnahme der Verhandlungen und distanzierten sich von den Angriffen auf Iran, um eine weitere Ausweitung des Konflikts zu verhindern.
