Lindsay Lohan, die einst gefeierte Kinder- und Teenie-Darstellerin, blickt auf ihre turbulenten Jugendjahre in Hollywood zurück und stellt eine herzzerreißende Frage: „Warum ist niemand gekommen und hat mich da rausgeholt, mich besser beschützt?“ Im Gespräch mit der Vogue Arabia beschreibt die 39-Jährige ihre Zeit nach den Durchbrüchen mit „Ein Zwilling kommt selten allein“ und „Freaky Friday“ als „überwältigend und verzehrend“. Alleine in Los Angeles auf sich gestellt, geriet Lohan immer wieder in Schlagzeilen und wünscht sich rückblickend, den Rat ihrer Eltern befolgt und nach New York zurückgekehrt zu sein. Sie bezeichnet die Zeit als ein „zweischneidiges Schwert“, das zwar Spaß machte, aber als junge Frau extrem hart war. Ihre Reflexionen werfen ein Licht auf den immensen Druck, dem junge Talente im Showbusiness ausgesetzt sind.
Shia LaBeouf, ebenfalls 39 Jahre alt, steht erneut im Mittelpunkt polizeilicher Ermittlungen. Der Schauspieler wurde zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen festgenommen, nachdem die Polizei von New Orleans einen weiteren Haftbefehl gegen ihn ausgestellt hatte. Ursprünglich wurde ihm vorgeworfen, am Mardi Gras eine Schlägerei in einer Bar begonnen zu haben, was zu Anklagen wegen einfacher Körperverletzung führte. Obwohl er zunächst ohne Kaution freigelassen wurde, feierte er weiter. Nun wurde die Liste der Vorwürfe um einen dritten Punkt der einfachen Körperverletzung erweitert. LaBeouf stellte sich diesmal selbst der Polizei, wie der Guardian berichtete. Diese jüngsten Ereignisse reihen sich ein in eine Serie von Kontroversen, die LaBeoufs Erwachsenenleben prägen.
Währenddessen sorgt Comedian Oliver Pocher, 48, für Aufsehen mit einem unerwarteten Karrierewechsel – zumindest hinter der Kamera. Er hat einen Porno als Regisseur gedreht, dessen Promo-Video ihn mit Hasenohren und zwei Pornodarstellerinnen zeigt. Die Idee dazu entstand laut „Bild“-Zeitung auf der Erotikmesse Venus Berlin, wo Pornostar Texas Patti ihn nach Los Angeles einlud. Pocher beschreibt die Produktion als spartanisch, gefilmt mit iPhone und iPad. Er betont die bürokratischen Hürden im Vorfeld – von Gesundheitszeugnissen bis zur Altersprüfung – und versichert, selbst nicht vor der Kamera gewesen zu sein. Parallel dazu kämpft Michael Phillips, 38, aus North Carolina, um Aufmerksamkeit für das Tabu-Thema Mikropenisse. Er beansprucht, den kleinsten Penis der Welt zu besitzen und fordert die Welt auf, ihn zu widerlegen, um das Bewusstsein für diese medizinische Realität zu schärfen.
Auch Sternekoch Tim Raue, 51, gibt ungewohnt private Einblicke in sein Seelenleben. Er gestand im Interview mit dem Berliner Kurier, dass die Angst, arm zu sein, tief in ihm sitzt und er zur eigenen Beruhigung regelmäßig sein Geld zählt. Seine Kindheit sei von viel Gewalt geprägt gewesen, was ihn gelehrt habe, alles anzunehmen und festzuhalten, „wie ein Eichhörnchen“. Raue definiert sich stark über seine Arbeit, die 90 Prozent seines Lebens ausmache, während lediglich 10 Prozent privat seien. Diese Aussage unterstreicht, wie persönliche Erfahrungen aus der Vergangenheit auch im Erwachsenenalter das Verhalten und die Prioritäten beeinflussen können, selbst bei erfolgreichen Persönlichkeiten.
