Jan-Lennard Struff, der erfahrene deutsche Tennisprofi, verkörpert mit fast 36 Jahren eine bemerkenswerte Resilienz und unerschütterliche Arbeitsmoral, die ihn zum „unermüdlichen Dauerbrenner“ der ATP Tour macht. Trotz Verletzungen und Formkrisen behauptet sich Struff seit seinem Profidebüt 2009 an der Spitze und dient vielen als Vorbild für Beharrlichkeit. Turnierdirektor Patrik Kühnen lobt ihn in höchsten Tönen für seine Verdienste um den deutschen Tennissport, insbesondere für sein Engagement im Davis Cup, wo er stets die deutsche Fahne hochhielt und schwierige Phasen meisterte. Seine Fähigkeit, sich immer wieder aufzuraffen und zu kämpfen, ist legendär, wie seine beeindruckende Leistung bei den US Open und sein Kampf um die Australian Open-Qualifikation in der Vergangenheit belegen.
Aktuell steht Struff auf Platz 78 der Weltrangliste und erhielt eine wohlverdiente Wildcard für die BMW Open, ein nun aufgewertetes ATP 500 Turnier. Obwohl er mit einem schleppenden Saisonstart und nur wenigen Siegen in Hauptrundenpartien zu kämpfen hat, bleibt Panik für ihn ein Fremdwort. Sein bewährtes Rezept gegen Formtiefs ist harte Arbeit: intensives Training im Fitnessstudio, Lauftraining und unzählige Stunden auf dem Platz, um das fehlende „Selbstverständnis“ zurückzugewinnen. Struff betont, dass seine langjährige Erfahrung ihm hilft, mit solchen Situationen umzugehen, und dass er fest daran glaubt, die Saison zum Besseren wenden zu können.
Struffs Karriereweg steht im Kontrast zu dem einiger deutscher Nachwuchstalente, für die er ein wichtiges Vorbild ist. Während der junge Justin Engel, Deutschlands größte Hoffnung, mit Unruhen im Umfeld und Stagnation in der Weltrangliste zu kämpfen hat, zeigt Struff, dass Talent allein nicht ausreicht, sondern kontinuierliche, fokussierte Arbeit und Geduld entscheidend sind. Seine Entscheidung, auch in schwierigen Zeiten an seinem Trainer Markus Wislsperger festzuhalten und nicht alles infrage zu stellen, beweist die Wirksamkeit einer langfristigen Strategie und des geduldigen Feilens an „Stellschrauben“.
Die BMW Open starten auf der schönen Anlage des MTTC Iphitos mit großer Vorfreude und Struffs Teilnahme ist ein Highlight. Die Vergabe einer Wildcard an den Warsteiner, Vater zweier Kinder, unterstreicht die Wertschätzung für sein zuverlässiges Schaffen. Struffs anhaltendes „Feuer“ für den Sport treibt ihn weiter an; er möchte die Zeit auf dem Platz, den Traum seiner Kindheit, so lange wie möglich genießen. Sein unbedingter Wille und seine Professionalität machen ihn zu einem herausragenden Botschafter für den Tennissport in Deutschland, der die Brücke zwischen Generationen schlägt und den Wert von Ausdauer und Kampfgeist eindrucksvoll unter Beweis stellt.
