Popstar Katy Perry hat die von der australischen Schauspielerin Ruby Rose erhobenen Vorwürfe eines sexuellen Übergriffs, der sich vor zwei Jahrzehnten in Melbourne ereignet haben soll, vehement zurückgewiesen. Perrys Sprecherteam bezeichnete Roses Behauptungen als „nicht nur kategorisch falsch, sondern auch gefährliche, rücksichtslose Lügen“. Dies ist nicht das erste Mal, dass Perry mit Anschuldigungen sexuellen Fehlverhaltens konfrontiert wird, was die erneute Auseinandersetzung in den sozialen Medien besonders brisant macht.
Das Management von Katy Perry betonte in einer offiziellen Stellungnahme gegenüber US-Medien, dass die Darstellung von Ruby Rose jeglicher Grundlage entbehre. Sie wiesen zudem darauf hin, dass Rose in der Vergangenheit bereits mehrfach schwerwiegende öffentliche Anschuldigungen gegen verschiedene Personen erhoben habe, die ebenfalls von den Betroffenen zurückgewiesen wurden. Diese Verteidigungslinie versucht, Roses Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen und die aktuellen Behauptungen in einen größeren Kontext angeblicher Muster zu stellen.
Ruby Rose schilderte auf der Social-Media-Plattform Threads, wie sich der Vorfall in einem Nachtclub in Melbourne zugetragen haben soll, als sie Anfang zwanzig war. Sie behauptet, Perry habe dabei ihre Genitalien an ihr gerieben. Rose erklärte, dass es fast zwei Jahrzehnte gedauert habe, bis sie den Mut fand, diese Geschichte öffentlich zu machen. Zuvor habe sie den Vorfall als „kleine, betrunkene Anekdote“ abgetan, da sie nicht gewusst habe, wie sie mit dem Erlebten umgehen sollte, und verwies auf die tiefgreifenden Auswirkungen von Trauma und sexueller Gewalt. Ruby Rose, die seit ihrem 13. Lebensjahr offen lesbisch lebt, ist bekannt aus Serien wie „Orange Is The New Black“ und Filmen wie „John Wick: Kapitel 2“.
Die erneute Debatte um Katy Perry und die Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens wirft ein Schlaglicht auf die anhaltende Diskussion über die Aufarbeitung vergangener Übergriffe in der Unterhaltungsindustrie. Roses Schritt, sich nach so langer Zeit öffentlich zu äußern, unterstreicht die Komplexität und die emotionalen Hürden, die mit dem Ansprechen solcher Erlebnisse verbunden sind. Während Perrys Team die Vorwürfe als Lügen abtut, steht Aussage gegen Aussage, und die Öffentlichkeit verfolgt gespannt die weiteren Entwicklungen dieses prominenten Disputs.
