Bayern Münchens Fußballerinnen haben sich im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals eine exzellente Ausgangsposition erarbeitet. Im altehrwürdigen Old Trafford besiegten sie Manchester United mit 3:2 (1:1), wobei Pernille Harder mit zwei Treffern zur herausragenden Spielerin avancierte. Die dänische Angreiferin sorgte bereits in der 2. Minute für die Führung und stellte in der 71. Minute den wichtigen 2:1-Zwischenstand her, was ihre Schlüsselrolle für den Erfolg der Münchnerinnen unterstreicht. Dieser Auswärtssieg ist von immenser Bedeutung für den weiteren Verlauf des Wettbewerbs.
Die Partie, die auch ein emotionales Wiedersehen mit der ehemaligen Bayern-Spielerin Lea Schüller bot, war von Beginn an hochklassig und ereignisreich. Nach Harders Blitzstart konnte Manchester United durch einen verwandelten Handelfmeter von Kapitänin Maya Le Tissier (24.) ausgleichen, den Schüller clever herausgeholt hatte. Obwohl Schüller selbst zweimal knapp einen eigenen Treffer verpasste, blieb sie für United eine ständige Bedrohung. Nach dem zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich durch Hanna Lundkvist (76.) zeigte Bayern erneut ihre Entschlossenheit.
Die Münchnerinnen bewiesen vor allem bei ihren Chancen eine gnadenlose Effizienz. Momoko Tanikawa sicherte den späten Siegtreffer in der 84. Minute und bescherte dem FCB damit einen klaren Vorteil für das Rückspiel zu Hause am kommenden Mittwoch. Sollten die Bayern den Halbfinaleinzug perfekt machen, wartet dort voraussichtlich eine Mammutaufgabe in Form des FC Barcelona, der seine Dominanz bereits in der Ligaphase gegen Bayern gezeigt hatte und auch Real Madrid im Viertelfinale souverän bezwang.
Der Triumph in Manchester unterstreicht die Ambitionen der Bayern-Frauen in der Königsklasse. Mit der Leistung im Old Trafford haben sie gezeigt, dass sie auch auf internationaler Bühne mit Spitzenteams mithalten können. Die hervorragende Ausgangssituation verspricht ein spannendes Rückspiel, bei dem die Münchnerinnen den Halbfinaleinzug in eigener Hand haben. Die beeindruckende Performance, angeführt von Harder, gibt Selbstvertrauen für die kommenden Herausforderungen und die Aussicht auf ein potenzielles Kräftemessen mit den besten Teams Europas.
